Fußchirurgie

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Unsere Füße:
Meisterwerke der Evolution

Bestehend aus Zehen, Mittelfuß und Fußwurzel besitzt ein Fuß 26 Knochen + 2 Sesambeine. Das entspricht ca. ¼ der Knochen gesamten menschlichen Körpers.

Sie sorgen für Stütze, Gleichgewicht und Beweglichkeit. Wir verlangen von unseren Füßen ein Leben lang Höchstleistungen, ohne es ihnen wirklich zu danken. Der Fuß – mehr als das Ende unseres Körpers! Die Fußchirurgie lernte das „Laufen“ um 1912. In den letzten Jahren wurden die modernen und gelenkschonenden operativen Verfahren erheblich perfektioniert.

Nach Ausschöpfen der konservativen Möglichkeiten verwenden wir – durch unsere Erfahrung und Spezialisierung getragen – modernste Verfahren, die individuell auf den Patienten zugeschnitten sind.

TERMIN VEREINBAREN


Hallux valgus (Großzehenballen)

Die Fehlstellung der Großzehe entsteht meistens durch eine erbliche Vorbelastung. Durch hochhackiges und enges Schuhwerk kann die Ausprägung ungünstig beeinflusst werden.
Die Großzehe weicht nach außen und das herausgetretene Mittelfußköpfchen bildet den Ballen. Dieser reibt am Schuhwerk und kann schmerzhafte Druckstellen, Schwielen, Schwellungen und Entzündungen hervorrufen. In fortgeschrittenen Stadien kann auch die 2. Zehe verdrängt, über- oder unterlappt werden. Bei lang andauernder Fehlstellung können Gelenkknorpelschäden mit Arthrose im Großzehengrundgelenk auftreten (Hallux rigidus).
Je nach Ausprägung oder auch Beschwerden kommen verschiedene Operationsverfahren zum Einsatz. In manchen Fällen kann gleich nach der Operation die Vollbelastung des Fußes ermöglicht werden.

Hammerzehen

Alle kleine Zehen (2 bis 5) können betroffen sein. Meist sind es die zweite und dritte Zehe. Hierbei zeigt sich eine Verkrümmung im Mittelgelenk. Im fortgeschrittenem Stadium entstehen die sogenannten Hühneraugen mit Schwielen über dem Gelenk sowie vermehrte Verhornung an der Spitze der Endgelenke.

Bei der Operation wird ein Teil des erkrankten Gelenkes entfernt und die Zehe begradigt. Falls gleichzeitig Sehnen- und Bandverkürzungen vorhanden sind, werden diese gleichzeitig mitbehandelt.

Schneiderballen

Der Hallux valgus der Kleinzehe: Der 5. Strahl ist weit abgespreizt. Dieser reibt am Schuhwerk und kann schmerzhafte Druckstellen, Schwielen, Schwellungen und Entzündungen hervorrufen.
Je nach Beschwerden kann der „Ballen“ sparsam abgetragen oder aber das Köpfchen (ähnlich wie bei der Hallux-valgus-OP) näher zum 4. Strahl verschoben werden.

Morton Neurom

Meist zwischen der 3. und 4., selten auch zwischen der 2. und 3. Zehe, bildet sich gelegentlich, meist durch Überbelastung, ein schmerzhafter Nervenknoten. Die Schmerzen werden meist im Schuhwerk durch Druck wahrgenommen. Sie werden häufig als Stromschlag beschrieben.
Bei der Operation wird der krankhaft verdickte Nervenknoten entfernt. Es verbleibt meist eine Gefühlsminderung im Versorgungsgebiet der betroffenen Zehennerven.