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Erweiterung des Triangulums: T1 und T2 in Gelnhausen

Startschuss für ein Millionenprojekt in der Barbarossastadt: In den nächsten 15 Monaten wird in der Hailerer Straße, Ecke Clamecy Straße das „t2 GesundheitsZentrum“ entstehen.

Zusammen mit dem direkt danebenliegenden Triangulum soll sich dieser Standort zum medizinischen Mittelpunkt der Region entwickeln. 10 Millionen Euro kostet der Neubau.
„Das ist ein sehr guter Tag für den Medizinstandort Gelnhausen“, verwies Bürgermeister Thorsten Stolz gestern beim offiziellen Spatenstich auf die Entwicklung der Gesundheitsversorgung in der Barbarossastadt. „Die Ärztelandschaft wird sich in den nächsten Jahren gravierend verändern und wir werden mit einer Bandbreite an Fachärzten davon profitieren“, ist sich der Rathauschef sicher. Für ihn passt die Investition gut zur Neugestaltung des Bahnhofsumfeldes, insgesamt „bedeutet dies eine Stärkung der Innenstadt“, so Stolz. Auch sein Vorgänger Jürgen Michaelis war zum Spatenstich gekommen und erinnerte an den Bau des Triangulums, das im Jahr 2005 noch während seiner Amtszeit eingeweiht wurde. Als wichtigsten Mitstreiter für ein derartiges Ärztezentrum in Gelnhausen bezeichnete er Andreas Schilling, Geschäftsführer der Triangulum GmbH & Co. KG, der sich als Augenarzt auch selbst dort niedergelassen hat.

5.000 Quadratmeter sollen nach der Fertigstellung Ende 2014 zusätzlich für Arztpraxen und Dienstleister zur Verfügung stehen. Damit ist der Neubau noch einmal 1.000 Quadratmeter größer als das Triangulum und gehört zu den größten, privat realisierten medizinischen Zentren in Deutschland. Bauherren sind Dr. Attila Zari und Stefan Wolf, beide Geschäftsführer der „T2 GmbH & Co. KG“. Dr. Zari ist Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirugie und hat seine Praxis im Triangulum. Die Planung liegt in den Händen des Architektenbüros AB Planwerk aus Würzburg, die Projektsteuerung übernimmt die Firma „occumed GmbH“ aus Nürnberg.

Im „t2“ sollen Ärzte von zum Teil noch nicht vorhandenen Fachrichtungen, eine Privatklinik, Ladengeschäfte und weitere Dienstleister einziehen. Damit die beiden Gebäude zu einem Zentrum verschmelzen, werden sie über Gänge miteinander verbunden. 1.800 Patienten und Besucher sollen dann täglich t1 und t2 in Gelnhausen zu einem erfolgreichen Standort machen.